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Patek Philippe Calatrava Clous de Paris

Patek Philippe Calatrava Ref. 5120
© Patek Philippe

Patek Philippe stellt eine erfolgreiche Linie von Modeuhren im Bauhaus-Stil mit Clous de Paris-Guillochierung rund um die Lünette her.

Bauhaus-Modelle

1973 schuf Patek eine moderne klassische Calatrava, die Ref. 3520, mit rundem Gehäuse, geraden Bandanstößen und „Clous-de-Paris“- oder „Hufnagel“-Lünette. Aus dieser einfachen Zweizeigeruhr entstand eine ganze Familie von Uhren mit größeren und kleineren Gehäusen, Quarz- und Automatikwerken und Komplikationen.

Die ursprüngliche Ref. 3520 war ein sofortiger Erfolg, so daß Patek Philippe weitere Mitglieder der Familie aufnahm. Die Ref. 3590, ein größeres Modell (36 mm statt 32 mm), wurde ebenfalls mit einem Automatikwerk ausgestattet. Die Quarzuhr Ref. 3744 war dem Original in Größe und Aussehen sehr ähnlich.

Das erste Modell mit Zentralsekunde war die Ref. 3802 in den 1980er Jahren. Ein Modell mit kleiner Sekunde, die Ref. 3919, kam im Jahr 1985 hinzu und wurde bis 2006 zum Standard für das Modell.

In den 1990er Jahren wurde die Linie mit neuen Uhrwerken aufgefrischt. Das Ref. 3944 war das neue Quarzmodell, das mit einer zentralen Sekunde und einem Datumsfenster ausgestattet war. Bei den Automatikuhren kam das neue 2-Zeiger-Modell Ref. 3992 mit Kal. 240 zum Einsatz.

In den 2000er Jahren erfolgte der Wechsel zu einem dreiteiligen Gehäuse mit Saphirboden, der den Blick auf das Uhrwerk freigab. Ein kleineres 31-mm-Modell, die Ref. 7119, kam ebenfalls hinzu, mit kleiner Sekunde dank Kal. 215 PS. Heute ist dies eines der größeren Calatrava-Damenmodelle. Das jüngste Automatikmodell mit 2 Zeigern ist die Ref. 5120, die im Jahr 2001 eingeführt und im Jahr 2016 eingestellt wurde, mit einem größeren 35-mm-Gehäuse und dem neuen Kal. 240. Die Ref. 5119 mit Handaufzug, die im Jahr 2006 erschien, hatte ein 36-mm-Gehäuse, eine kleine Sekunde und eine Kal. 215 PS.

Ein weiteres ungewöhnliches Mitglied der Familie ist die Perpetual Calendar, Ref. 5139. Sie sieht genauso aus wie die zeitgenössischen Calatrava-Modelle, hat aber zusätzlich einen Ewigen Kalender und trägt nicht den Namen Calatrava.

Referenzen

  • 3520 (1973) 32 mm, Keine Sekunde, einige mit glatten Lünetten
  • 3590 (1970er Jahre) 36 mm, keine Sekunde, Automatik PP 28-255
  • 3744 (1970er Jahre) 33 mm, keine Sekunde, Quarz
  • 3802 (1980er Jahre) 33 mm, Zentralsekunde, Automatik, Datum, manchmal integriertes Armband
  • 3919 (1985-2006) 33,5 mm, Kleine Sekunde, 2-teiliges Gehäuse, ersetzt durch 5119
  • 3944 (1990er Jahre) 33 mm, Keine Sekunde, Quarz oder Zentralsekunde, Quarz
  • 3992 (1990er Jahre) 33 mm, keine Sekunde, Automatik-Kal. 240
  • 7119, 7120 (aktuell) 31 mm Damen, manuell, kleine Sekunde, Kal. 215 PS
  • 5120 (2001-2016) 35 mm Automatik, keine Sekunde, Kal. 240, Saphirglasboden
  • 5116, 5119 (2006-2021) 36 mm Manuell, kleine Sekunde, Kal. 215 PS, Saphirglasboden, 3-teiliges Gehäuse
  • Ewiger Kalender 5139 Clous-de-Paris-Calatrava-Gehäuse mit ewigem Kalender (nicht Calatrava genannt)
  • 6119 (2021-heute) 39 mm Manuell, kleine Sekunde, Cal. 30-255 PS, Saphirglasboden

Andere Modelle

Aufgrund des Erfolgs der ursprünglichen Ref. 3520 hat Patek Philippe den Clous-de-Paris-Stil auf andere Modelle der Calatrava-Familie übertragen. Diese Modelle gehören nicht direkt zur klassischen Bauhaus-Linie, sind aber für die Bedeutung dieses Designs von wesentlicher Bedeutung für das Unternehmen.

  • 3602 (1970er Jahre) 33 mm, keine Sekunde, Automatik, Datum, abgewinkelte Anstöße
  • 3796 (1980er Jahre) 30,5 mm, kleine Sekunde, manchmal mit Clous-de-Paris-Lünette, aber Ref.-96-Bandanstößen
patek_philippe_calatrava_clous_de_paris.txt · Zuletzt geändert: 10.11.2021 13:16 (Externe Bearbeitung)

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