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invicta

Invicta

Invicta ist eine traditionsreiche Uhrenmarke, die derzeit für Modeuhren im mittleren Preissegment bekannt ist.

Picard Invicta

Raphael Picard gründete eine Uhrenfirma in La Chaux-de-Fonds im Jahr 1837, die Schweizer Uhren zu moderaten Preisen verkaufte. Das Unternehmen Les Fils de R. Picard führte den Markennamen Invicta im Jahr 1911 ein.

Invicta behauptet, seine erste Automatikuhr im Jahr 1932 hergestellt zu haben. Im Jahr 1959 produzierte das Unternehmen eine Uhr für Marineoffiziere der UdSSR.

Die Invicta SA aus La Chaux-de-Fonds war in den 1950er Jahren eine Marke für den Massenmarkt. Das Unternehmen bewarb seine Uhren als „wasserdicht“ und „stoßfest“.

Zu den anderen Marken, die Invicta in den 1960er Jahren verwendete, gehörten Seeland und Eno, und diese Marken wurden in den Vereinigten Staaten von Morris Hoffman, Invicta-Seeland, vertrieben.

Sagiter, SGT, ONDIX, Sektor

Invicta SA wurde 1970 Mitglied des Verbands Société Horlogeère de Production et de Participation SA (Sagiter), zusammen mit anderen Marken des mittleren Preissegments wie Sandoz und Camy. Invicta, Sandoz, Waltham, Elgin und andere waren bis 1974 Mitglieder der Société des Garde-Temps SA (SGT), wodurch die Marke Zugang zu Quarz-, LED- und elekronischen Uhrwerken erhielt.

Invicta gehörte ab 1984 zu ONDIX SA, schien aber in den späten 1980er Jahren wieder zu ruhen.

Artime und Sektor

Im Jahr 1991 wurde Invicta neu lanciert. Das heutige Unternehmen behauptet, es handele sich um „Nachkommen der Invicta-Familie“, aber es ist nicht klar, auf wen sie sich beziehen. Invicta wurde von der italienischen Artime Group zusammen mit Sector, Lucien Rochat, Philip Watch, Chronostar und MoDe vertrieben.

Im Jahr 2000 wurde Artime in Sector Group umbenannt, wobei das Hauptaugenmerk auf der Marke Sector in Italien lag, aber auch weiterhin Invicta, Lucien Rochat, Chronostar und MoDe vermarktet und Roberto Cavalli eingeführt wurde. Diese Uhren wurden zunächst in der Schweiz hergestellt, bis Mitte der 2000er Jahre wurden sie auch in Japan und China gefertigt. Zu den späteren Schwestermarken gehören Just Cavalli, Pzero Tempo, Moschino, Valentino, Xenia und Mariella Burani. Durch eine Vereinbarung mit der Benetton-Gruppe im Jahr 2003 kamen Sisley und United Colors of Benetton hinzu.

Invicta fügte Technica Swiss Ebauche im Jahr 2000 als Schweizer Hersteller von Uhrwerken hinzu, obwohl viele von etablierten oder asiatischen Lieferanten bezogen wurden. Im 2002 erhielt Invicta von der ETA die Erlaubnis, deren Uhrwerke weiter zu verwenden, auch wenn die Swatch Group den Zugang zu diesen Werken zu beschränken begann.

Invicta Watch Group

Im Jahr 2004 wurde Invicta Teil des amerikanischen Unternehmens Invicta Watch Group. Das Unternehmen vertreibt preiswerte Uhren mit Schwerpunkt auf skelettierten Werken und Gehäusen, die von Schweizer Luxusmarken wie Hublot inspiriert sind. Invicta verkauft aber auch Uhren mit COSC-Zertifizierung, die in der Schweiz hergestellt werden. Invicta präsentierte sich auf der Baselworld im Jahr 2011 und demonstrierte damit seinen Aufstieg zu einer weltweit bedeutenden Uhrenmarke.

Invicta fügte die Marke S. Coifman im Jahr 2004 hinzu. Die Gruppe kaufte die Marke TechnoMarine im Jahr 2015 und die Marke Glycine (vom Maurice Lacroix-Eigentümer DKSH) im Jahr 2016.

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