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L. Leroy
Geschichte
Die Marke trägt den Namen eines französischen Uhrmachers aus dem 18. Jahrhundert, Basile Le Roy. Sie wurde im Jahr 1998 von David Zanetta neu gegründet. Im Jahr 2004 wurde der spanische Unternehmer Miguel Rodriguez Präsident und Eigentümer von L. Leroy. Seit 2013 hat das Unternehmen unter neuer Eigentümerschaft zeitgenössische Kollektionen vorgestellt, die in Le Sentier gefertigt werden. Im Jahr 2023 ging L. Leroy eine Partnerschaft mit einer spezialisierten Genfer Werkstatt ein, um historische Armbanduhren, Taschenuhren und Tischuhren zu restaurieren und dabei sowohl ihre Patina als auch ihre mechanische Integrität zu bewahren.
Modelle
Auf der Geneva Watch Week 2026 präsentierte das Unternehmen die L. Leroy Elyor Tourbillon. Die in limitierter Auflage gefertigte Elyor verfügt über ein tambourförmiges 42-mm-Gehäuse mit einem schlanken Profil von 11,88 mm (einschließlich des gewölbten Saphirglases). Sie ist in drei Materialien erhältlich: 18 Karat 5N Rotgold mit anthrazitfarbenem Zifferblatt, Platin mit blauem Zifferblatt und Titan der Güteklasse 5 mit silbernem Zifferblatt für einen Ton-in-Ton-Effekt.
Das mehrschichtige Zifferblatt wird durch ein zentrales „Clous de Paris“-Motiv hervorgehoben und verfügt über applizierte arabische Ziffern.
Die Uhr wird von einem exklusiven, in Genf entwickelten Automatik-Kaliber L.Leroy L600 angetrieben. Es besteht aus 288 Bauteilen und verfügt über ein fliegendes Tourbillon, eine Unruh mit variabler Trägheit, die mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde schwingt, sowie – hier erstmals von der Marke eingeführt – einen Mikrorotor, der eine Gangreserve von 60 Stunden bietet.
Adresse
L. Leroy, S.A.
Rue Bubenberg 7
2502 Biel/Bienne
Schweiz

