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| magazin:haute_horlogerie_im_locker-leichten_gewand [23.06.2026 13:33] – gerdlothar | magazin:haute_horlogerie_im_locker-leichten_gewand [23.06.2026 16:48] (aktuell) – gerdlothar |
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| ====== Haute Horlogerie im locker-leichten Gewand ====== | ====== Haute Horlogerie im locker-leichten Gewand ====== |
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| {{wst>image_cl|Hublot|Big Bang Titanium Peach Ceramic 42 mm}} | {{wst>image_c|Hublot|Big Bang Titanium Peach Ceramic 42 mm|400px}} |
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| Man könne meinen, das wären Spielzeuge, aber sie sind es nicht, sondern sie sind Spitzenprodukte der höchsten Luxusuhrenklasse(([[:Haute Horlogerie]])): die locker-leicht -- nicht nur optisch, sondern auch im Gewicht und in der Tragbarkeit -- daherkommenden Sportmodelle von [[:Hublot]] aus der inzwischen legendären Reihe [[:Big Bang]]. | Man könnte meinen, das wären Spielzeuge, aber sie sind es nicht, sondern sie sind Spitzenprodukte der höchsten Luxusuhrenklasse(([[:Haute Horlogerie]])): die locker-leicht -- nicht nur optisch, sondern auch im Gewicht und in der Tragbarkeit -- daherkommenden Sportmodelle von [[:Hublot]] aus der inzwischen legendären Reihe [[:Big Bang]]. |
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| Bis vor kurzen hatte ich [[:Jean-Claude Biver]] bezüglich seiner Rolle beim Erscheinen der Big Bang bewundert, allzu spät habe ich erst erfahren, daß er sich den Ruhm mit [[:Yvan Arpa]] zu teilen hat. Denn in Partnerschaft mit Biver und seinem marketingträchtigen Konzept der "Fusion" ((Dieses wiederum ist eine Weiterentwicklung der bereits von [[:Carlo Crocco]] als früherem Chef von Hublot eingeführten Idee, Gummi und Gold zusammen bei Luxusuhren zu lancieren.)) war es Arpa, der die spezielle und damals für Luxusuhren ungewöhnliche Gehäuse-und-Armband-Konstruktion entwickelt hat. | Bis vor kurzen hatte ich [[:Jean-Claude Biver]] bezüglich seiner Rolle beim Erscheinen der Big Bang bewundert, allzu spät habe ich erst erfahren, daß er sich den Ruhm mit [[:Yvan Arpa]] zu teilen hat. Denn in Partnerschaft mit Biver und seinem marketingträchtigen Konzept der "Fusion" ((Dieses wiederum ist eine Weiterentwicklung der bereits von [[:Carlo Crocco]] als früherem Chef von Hublot eingeführten Idee, Gummi und Gold zusammen bei Luxusuhren zu lancieren.)) war es Arpa, der die spezielle und damals für Luxusuhren ungewöhnliche Gehäuse-und-Armband-Konstruktion entwickelt hat. |
| All dies ist inzwischen Geschichte; Biver war es nicht gelungen, Crocco zum Verkauf von Hublot an ihn als Alleininhaber zu bewegen; er wurde dann Chef der [[:LVMH]] und damit indirekt auch wieder von Hublot, und die Big Bang diente ihm als Plattform für vielfältige Experimente und mutige Variationen, bis hin zu solchen Exoten wie der [[:hublot_one_million_big_bang|One Million Dollar Big Bang]] (damals war eine Million Dollar noch mehr wert als heute!). Es wurde viel mit Werkstoffen experimentiert, und Hublot gebührt auch das Verdienst, [[:Keramik]], [[:Titan]], [[:Wolfram]] bis hin zu [[:Kevlar]] als geeignete Materialien in einer breiten Palette unterschiedlichster Big-Bang-Inkarnationen erprobt und dem breiten Markt bekannt gemacht zu haben. | All dies ist inzwischen Geschichte; Biver war es nicht gelungen, Crocco zum Verkauf von Hublot an ihn als Alleininhaber zu bewegen; er wurde dann Chef der [[:LVMH]] und damit indirekt auch wieder von Hublot, und die Big Bang diente ihm als Plattform für vielfältige Experimente und mutige Variationen, bis hin zu solchen Exoten wie der [[:hublot_one_million_big_bang|One Million Dollar Big Bang]] (damals war eine Million Dollar noch mehr wert als heute!). Es wurde viel mit Werkstoffen experimentiert, und Hublot gebührt auch das Verdienst, [[:Keramik]], [[:Titan]], [[:Wolfram]] bis hin zu [[:Kevlar]] als geeignete Materialien in einer breiten Palette unterschiedlichster Big-Bang-Inkarnationen erprobt und dem breiten Markt bekannt gemacht zu haben. |
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| | Noch unter Biver erfolgte dann die wichtige, die Unabhängigkeit der Marke als [[:Manufaktur]] bekräftigende Einführung eines hauseigenen Kalibers, des **Unico**; mittlerweise gibt es das Kaliber **Unico 2** als Nachfolger. Darauf aufbauend geht die neue Führung von Hublot eigene Wege, einmal mit der Unico-Modellreihe, dann mit den Titan-Modellen und nicht zuletzt mit den Keramikmodellen. Außerdem wurde eine eigene, hochgradig kratzfeste Goldlegierung ([[:Magic Gold]]) entwickelt. |
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| | {{wst>image_c|Hublot|Big Bang Summer Multi-Colored Ceramic 42 mm|400px}} |
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| </WRAP> | Gerade die Keramikmodelle unterstützen das Konzept der Marke, einerseits höchste uhrmacherische Kompetenz zu liefern -- wichtige Grundlage auch für die hohen Preis der Uhren --, und andererseits das traditionelle Bild von Luxusuhren -- großväterlich ehrwürdig, behäbig, ernst und gravitätisch zu wirken -- immer weiter ad absurdum zu führen: |
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| <WRAP third> | * [[:Hublot Big Bang Titanium Peach Ceramic 42 mm|Big Bang Titanium Peach Ceramic 42 mm]] |
| <WRAP kasten notable_entries> | * [[:Hublot Big Bang Summer Multi-Colored Ceramic 42 mm|Big Bang Summer Multi-Colored Ceramic 42 mm]] |
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| </WRAP> | Das ist auch der Weg, den -- wie im Magazin-Beitrag über [[:Chronoswiss]] beschrieben -> [[:magazin:die_chronoswiss-metamorphose|Die Chronoswiss-Metamorphose]] -- auch diese Marke beschreitet: unerschrocken, frech, risikofreudig und Provokationen gegen das, was der Luxusuhrenliebhaber für "wertig", hält nicht abgeneigt. |
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| | Indessen kehrt Jean-Claude Biver offenbar, in der zusammen mit seinem Sohn geführten gleichnamigen Firma [[:Biver]], zu klassisch-traditionellen, also quasi orthodoxen Werten und Gestaltungsweisen zurück. |
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| | Falls mich jemand nach meiner Vorliebe fragt: Mir sind die "modernen" lieber. Denn was zu einer Zeit als "modern" gilt, ist später schon "Klassik". Das haben Modelle wie die [[:Royal Oak]] bewiesen, das zeigt die gesamte Umorientierung der Haute Horlogerie seit der Jahrtausendwende. Was letztlich zählt, ist |
| | * Leistung, und |
| | * Originalität. |
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| | So ist eine wirklich gute, hochwertige Uhr nicht notwendig einer Wiederauflage von Kriterien, die es früher bereits gegeben hat. |
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| <WRAP kasten notable_entries> | |
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| </WRAP> | </WRAP> |
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| | <WRAP third> |
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