~~NOTOC~~ [[:magazin:start|Magazin]] ====== Neue große Komplikationen von Patek Philippe ====== {{wst>image_c|Patek Philippe|Celestial Sunrise and Sunset 6105G-001|300px}} Auf der [[:Watches & Wonders]] Genf [[:2026]] stellte die Genfer Uhrenmanufaktur [[:Patek Philippe]] zwei neuentwickelte [[:Große Komplikation]]en vor: * [[:Patek Philippe Celestial Sunrise and Sunset 6105|Celestial Sunrise and Sunset 6105]], und * [[:Patek Philippe Minutenrepetition 7047|Minutenrepetition 7047]] Beide, erschienen in der Reihe //Grand Complications//, bekräftigen die Spitzenstellung, die die Marke im Segment der Top-Luxusmarken einnimmt. Bei ersterer handelt es sich um eine [[:astronomische Uhr]], das heißt über gewöhnliche Zeitanzeiger hinaus werden astonomische Ereignisse und Abläufe dargestellt, wie etwa Mondphasen, Sonnenstand oder die Stellungen der großen Planeten. Die **Celestial Sunrise and Sunset Ref. 6105** bietet eine reiche Fülle derartiger Informationen an, darunter Anzeige der Sonnenauf- und -untergangszeiten sowie Berücksichtigung von Sommer- auf Winterzeit, ferner: Stunden und Minuten der mittleren Sonnenzeit; Sternenkarte; Ellipse, die den sichtbaren Teil des Himmels für einen bestimmten Breitengrad darstellt; Zeitpunkt des Meridiandurchgangs von Sirius und Mond; Winkelbewegung des Mondes. Hierzu war die Konstruktion eines neuen, entsprechend aufwendigen Kalibers nötig: die Entwicklung des **Kalibers 240 C LU CL LCSO** benötigte mehr als fünf Jahre und umfaßte die Anmeldung von sechs Patenten. {{wst>image_c|Patek Philippe|Minute Repeater 7047G-001|300px}} Das ebenfalls neu präsentierte Modell **Minutenrepetition 7047** wirkt dagegen zwar vergleichsweise nüchtern, da sie in modernem Gewand auftritt und vor Farbakzenten nicht zurückschreckt. Zu beachten ist aber, daß Uhren mit [[:Repetition|Repetitionsschlagwerk]] den astronomischen Modellen hinsichtlich Komplexität nicht nachstehen, ja diese sogar oftmals übertreffen. (Was sich auch am frappant hohen Preis dieser Uhr zeigt; es sind sage und schreibe 515.654 €.) Thierry Stern, der Präsident von Patek Philippe, prüft persönlich den Klang jeder Minutenrepetition vor der Auslieferung, um den firmeneigenen Patek-Philippe-Klang zu gewährleisten. Bevor ihm die Uhr vorgestellt wird, wird sie in eine schalldichte Kammer gelegt. Dort werden die Schallwellen aufgezeichnet und mit archivierten, validierten Referenzen abgeglichen, um einen einheitlichen akustischen Rahmen zu sichern. Nur Sterns geschultes Gehör entscheidet endgültig über die Freigabe. Er bewertet drei Kernkriterien: die Harmonie des Schlags, die Ausgewogenheit über Minuten und Stunden sowie die Länge und Tiefe des Tons. {{page>template:magazin_rechts_wichtigste@&inline}} {{page>template:magazin_rechts_top20@&inline}} {{tag>Magazin}}