====== Greubel Forsey Balancier QM ====== {{wst>image_cr|Greubel Forsey|Balancier QM}} {{wst>image_cr|Greubel Forsey|Balancier QM back}} {{wst>image_cr|Greubel Forsey|Balancier QM 2}} **Balancier QM** ist eine Armbanduhr von [[Greubel Forsey]]. Mit diesem Modell von [[2026]] präsentiert die Marke den ersten Zeitmesser, der ihrem „Qualité Musée“-Standard entspricht. Diese Bezeichnung verleihen sie einem selbstgewählten Standard von Handveredelung, die höchste Ansprüche erfüllt. Er wird von einer eigens dafür eingerichteten Forschungsabteilung innerhalb des EWT Laboratory (Experimental Watch Technology) vorangetrieben. Kennzeichnende Merkmale der Uhr: Handaufzug, Anzeige von Stunden, Minuten und kleiner Sekunde, geheimnisvolle Gangreserve, 39,60 mm großes Gehäuse aus Weißgold. Limitiert auf 33 Exemplare.
Betrachten wir beispielsweise die [[Brücke]], die die Unruh trägt – auf diesen wenigen Millimetern Stahl fließen sieben Techniken der Handveredelung zusammen. Der Arm wird makellos über sein gewölbtes Profil hinweg auf Hochglanz poliert. Die flache Seite am Lagerstein wird schwarzpoliert. Eine Oberfläche weist eine Punktierung auf, die Vertiefung eine kreisförmige Körnung. Die Flanken werden entlang der sichtbaren Kontur von Hand poliert, an den übrigen Stellen geradlinig gemasert. Und jede Fase und Abschrägung wird schließlich von Hand poliert, wobei die abgeschrägten Kanten mit 0,40 mm besonders breit sind. Das sind sieben Arbeitsschritte für eine Brücke. Multiplizieren Sie dies nun mit 298 Komponenten. Die [[Hemmung]] wird an Stellen veredelt, auf die kaum jemand einen Blick wirft. Das zweistufige Hemmungsrad wird auf beiden Seiten abgeschrägt und poliert – die verborgene Seite ebenso sorgfältig wie die sichtbare. Die Ankerlagersteine sind konvex statt flach, damit das Licht am Rubin entlang wandern kann, anstatt einfach von einer einzigen Kante reflektiert zu werden. Im Herzen der Uhr arbeitet eine hauseigene [[Unruh]] mit variablem Trägheitsmoment, einer Größe von 12,60 mm und sechs goldenen Mittelschrauben – das Regulierorgan, dem der Zeitmesser seinen Namen verdankt. All dies beschränkt sich selbstverständlich nicht auf eine einzige Uhr: Die neue Geometrie des Hemmungsrades und die konvexen Ankerlagersteine werden schrittweise in die gesamte Kollektion eingeführt, ebenso wie die breiten abgeschrägten Kanten und die polierten Flanken, wo immer sie ästhetisch sinnvoll sind.Greubel Forsey